Licht am Ende des Tunnels ???

Medikamenten Einstellung – nicht die einfachste Aufgabe

Gut eingestellt“ –  diese beiden Worte im Zusammenhang mit nicht heilbaren Erkrankungen und chronischen Leiden, vernahm ich bereits einige Male in meinem Leben. Ich wusste, dass es sich dabei um das Zusammenspiel zwischen Medikament, Nebenwirkung und Verträglichkeit für eine PatientIn handelt und sehr individuell ist.

Dass die passende Einstellung nicht unbedingt innerhalb kurzer Zeit und gleich im ersten Anlauf gefunden wird, darf ich seit geraumer Zeit höchst persönlich erleben. Als sich bereits 3 Wochen nach Behandlungsbeginn (Ende April 2016) die ersten sichtbaren und vorallem spürbaren Erfolge einstellten, war ich mir sicher, gut eingestellt zu sein. Das wäre auch tatsächlich so gewesen, wären da nicht diese berühmten Nebenwirkungen ins Spiel gekommen. Wenn die unerträglich oder gar gefährlich werden, dann kann das betreffende Medikament nicht weiterhin eingenommen werden. Also, nächster Anlauf …

Bereits im November 2016 war klar, dass die Einstellung in Bezug auf die Nebenwirkung nicht optimal war und weil auch so manches Ersatzmedikament für Unverträglichkeit und unerwünschte Wirkungen sorgte, wurde an mir oftmals neu eingestellt und justiert.

Aller guten Dinge sind VIER?

Das hoff ich doch sehr stark, denn so wie es aussieht erzeugt die Rezeptur des vierten Einstellversuchs wesentlich mehr positive Wirkung als duldbare Nebenwirkungen. Eine für mich spürbare Verbesserung der körperlichen Funktionen macht sich bereits bemerkbar und auch längerfristige körperliche Belastung  sind an manchen Tagen wieder möglich. Eine gute Grundlage, sich an einen stark verlangsamten Tagesablauf und sehr niedrige Stressverträglichkeit zu gewöhnen und vor allem auch daran, dass ich eben nicht mehr das bringe, was mir vor meiner Parkinson Karriere möglich war …..

Aktueller Befund ☛ ☛ ☛

Medikation seit 04.10.2017:

06:00 bis 06:30  ➡︎ ➡︎ 1x Madopar löslich

09:00  ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ 1x Rasagilin, 1x Trigellan, 1x PK-Merz

12:00  ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ 1x Trigellan, 1x PK-Merz

15:00  ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ 1x Trigellan

18:00  ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ ➡︎ 1x Trigellan

ca. 22:00 (unmittelbar vor der Nachtruhe): 2x Madopar CR

 

In diesem Sinn, die Hoffnung stirbt nicht zuletzt, sondern NIE 😎👍👍👍

Autor: Andy Bigler

Da gibt's nicht all zu viel zu sagen, außer dass ich ein Genießer bin, gerne Sport betreibe, meine größten Leidenschaften das Schreiben kulinarischer Artikel und das Downhill Mountainbiken sind und dass seit Anfang 2016 alles etwas eingeschränkt abläuft, da mir Morbus Parkinson und die Nebenwirkungen der verabreichten Medikamente manchmal gehörig dreinpfuschen. Aber geht nicht, gibt's nicht und aufgegeben wird schon gar nicht, denn das Leben ist zu wertvoll um es hinzuschmeißen .....

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s