Abhaken, aber nicht vergessen …

… die Rede ist von 2017!

Ja, abhaken ist gut

An den Geschehnissen im Jahr 2017 lässt sich nichts mehr ändern. Es heißt ja, aus Fehlern lernt man. Ich bin mir allerdings sicher, bezüglich meiner Erkrankung an Parkinson keine Fehler gemacht zu haben, also gibt’s da auch nichts zu lernen. Vieles ist allerdings auch nicht so abgelaufen, wie ich es mir vorgesellt, beziehungsweise gewünscht hatte. Die positive Beurteilung der neurologischen Fachwelt bezüglich meines Allgemeinzustandes deckt sich nicht mit meinem tasächlichen Ist-Zustand.

Ich bin sicherlich kein angenehmer Vorzeigepatient, da ich nicht jede Aussage akzeptiere, nur weil diese von einem Arzt kommt. Mein Körpegefühl war und ist zum Glück noch immer sehr gut. Ich spüre einfach wenn etwas nicht hundert prozentig passt und wenn Unbehagen meines Erachtens durch ein Medikament ausgelöst wird, dann sag ich das, auch wenn es für die Fachwelt unglaubwürdig klingen mag. Wer alles akzeptiert hat so gut wie aufgegeben, und mich selbst gebe ich mit Sicherheit nicht auf!

Vergessen wird gar nichts

Nur weil ich Vergangenes abhake, werde ich es nicht einfach vergessen oder aus meinen Erinnerungen streichen. Weshalb sollte ich vergessen, dass ich seit dem Zeitpunkt neuer Medikationen und neuer Dosierungen auch neu körperliche Macken durchlebe, wie extrem gesteigertes Hitzeempfinden, verbunden mit abnormalen Schweißausbrüchen, oder plötzlich auftretende Lahmheit im Linken Bein, unabhängig von der Tageszeit und dem Zeitpunkt der Medikamenten Einnahme? Mir fallen dafür absolut keine Gründe ein, denn ich will Antworten und eventuell Abhilfe. Schließlich wurde mir bei Behandlungsbeginn migeteilt, Parkinson wäre zwar nicht heilbar, aber sehr gut behandelbar, was bedeutet der Fortschritt der Krankheit kann stark verzögert oder im besten Fall sogar für einige Zeit gestoppt werden. Wenn mein Ist-Zustand also das Ergebnis eines stark verzögerten Krankheitsfortschritts sein soll, dann müsste ich an der Sinnhaftigkeit der gesamten Vorgehensweise zweifeln. Da ich aber absolut kein Zweifler, sondern viel mehr ein Querulant bin, werde ich der Fachwelt mit meinen Fragen und den Aufforderungen nach plausiblen Antworten auch 2018 erhalten bleiben, denn plumpe Antworten und Begündungen wie, „da müssen Sie eben durch“ oder „nicht alles kommt von Parkinson“ und Ähnliches, sind weder hilfreich noch akzeptabel!

In diesem Sinn, „Alles Gute für 2018“

und noch was, lasst euch von niemandem verarschen, egal ob ihr euer Leben mit einer Krankheit meistern müsst oder pumperlg'sund seid!

Autor: Andy Bigler

Da gibt's nicht all zu viel zu sagen, außer dass ich ein Genießer bin, gerne Sport betreibe, meine größten Leidenschaften das Schreiben kulinarischer Artikel und das Downhill Mountainbiken sind und dass seit Anfang 2016 alles etwas eingeschränkt abläuft, da mir Morbus Parkinson und die Nebenwirkungen der verabreichten Medikamente manchmal gehörig dreinpfuschen. Aber geht nicht, gibt's nicht und aufgegeben wird schon gar nicht, denn das Leben ist zu wertvoll um es hinzuschmeißen .....

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