ParkinsonRider.com wird geschlossen

Liebe SeitenbesucherInnen!

Auch wenn ich in „Willkommen“ von einem sporadisch geführten Tagebuchspreche, macht es aus meiner Sicht wenig Sinn, wenn ich gerade mal alle 3 bis 4 Monate ein Update veröffentliche.

Ursprünglich wollte ich dieses Tagebuch immer mit wirklich relevantenNeuerungen füllen, um eben nichtjeden belanglosen Sche*** zu posten. Aber auch das wird mir ein wenig zu viel. Ich habe einfach nicht bedacht, dass ich mit der Erkrankung an Morbus Parkinson nicht mehr so leistungsfähig bin, wie zu meiner Zeit als gesunder Mensch. Daher werde ich eben einige meiner „Internet Auftritte“ still legen.

Alle Updates zu meiner Erkrankungen, meinen Befindlichkeiten und zukünftigen Entwicklungen im Zusammenhang mit Parkinson findet ihr ab Mitte Oktober 2018 auf meiner persönlichen Website www.andreasbigler1.at

Wenn du mir noch etwas sagen möchtest, dann verwende bitte das nachfolgende Formular:

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Kurzmitteilung

3. Bewilligungsversuch für Stalevo

image.pngJetzt werden sich einige LeserInnen eventuell fragen wozu das gut sein soll wo ich doch auf Madopar umgestellt wurde?!

Mein Neurologe ist sehr gewissenhaft und möchte einen Vergleich Madopar – Stalevo.  Außerdem hatte ich mit Stalevo (Levodopa 100 mg / Carbidopa 25 mg / Entacapon 200 mg), welches ich von Behandlungsbeginn bis Ende September 2016 verabreicht bekam, keinerlei Unverträglichkeitsprobleme! Danach wurde es von der weißen Liste der Krankenkassen gestrichen, weil bereits sechs angeblich identische Generica am Markt sind.

Vier davon „durfte“ ich bereits mehr oder weniger erfolglos probieren. Die erlebten Unverträglichkeiten hatten bereits zwei Bewilligungsanträge für Stalevo zur Folge. Beide wurden jedoch abgelehnt. Weil ich mit dem Original aber keinerlei negative Auswirkungen verspürte, stellte mein Neurologe neuerlich einen Bewilligungsantrag mit ausführlicher Begründung.

Wenn sich mein Gesamtbefinden mit Madopar deutlich verbessern sollte, dann ist völlig klar, dass es weiterhin verabreicht wird. Sollte mein Gesamtbefinden sowohl mit Stalevo, wie auch mit Madopar annähernd gleichwertig sein, dann wäre Stalevo der Vorzug zu geben, da es einen Wirkstoff mehr beinhaltet und quasi das modernere Medikament ist.

Na dann schauen wir mal und hoffen das Beste ...

Stichtag 10. Jänner 2018

image.pngDie letzten 4 Monaten verliefen nicht annähernd so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Eine Art Dauererkältung, die einfach nicht so richtig abklingen wollte, sorgte für die entsprechenden Defizite was Körper und Laune betrifft, und seit Erhöhung der Dosierung des L-Dopa Genericas Trigelan, Anfang September letzten Jahres, wurden Sodbrennen, flaues Gefühl im Magen und vermehrte Müdigkeit wieder einmal zum ständigen Begleiter.

Als ob das nicht genug wäre, zeigte sich meine linksseitige „Beinlahmheit“ wieder häufiger und auch das sehr störendes Freezing in den Beinen machte sich im Stehen bereits nach wenigen Minuten  bemerkbar. Sitzen, wurde meistens überhaupt zur Qual. Es wird wohl niemand bestreiten, dass man diesen Zustand nicht gerade als akzeptabel bezeichnen kann.

Alles Gründe, hoffnungsvoll und beinahe freudig, auf den 10. Jänner zu blicken, meinem Kontrolltermin beim Neurologen meines Vertrauens, außerhalb der Mauern des Wilhelminenspitals … Continue reading Stichtag 10. Jänner 2018

Licht am Ende des Tunnels ???

Medikamenten Einstellung – nicht die einfachste Aufgabe

Gut eingestellt“ –  diese beiden Worte im Zusammenhang mit nicht heilbaren Erkrankungen und chronischen Leiden, vernahm ich bereits einige Male in meinem Leben. Ich wusste, dass es sich dabei um das Zusammenspiel zwischen Medikament, Nebenwirkung und Verträglichkeit für eine PatientIn handelt und sehr individuell ist.

Dass die passende Einstellung nicht unbedingt innerhalb kurzer Zeit und gleich im ersten Anlauf gefunden wird, darf ich seit geraumer Zeit höchst persönlich erleben. Continue reading Licht am Ende des Tunnels ???

Das erste Behandlungsjahr

Mit großer Wahrscheinlichkeit wäre mir bereits in der ersten Jahreshälfte 2014 eine Erkrankung an Parkinson diagnostiziert worden. Symptome, wie zittrige Hände und Beinschwäche nach körperlicher Anstrengung und später auch auffallend langsame Bewegungsabläufe, waren bereits damals nicht zu verleugnen. Aber als typischer Mann suchte ich erst im letzten Moment einen Arzt auf. So vergingen insgesamt eben noch zwei weitere Jahre, bevor meine Behandlung mit Medikamenten beginnen konnte.

Am 26.04.2016 warf ich dann mein erstes Sifrol (Anfangsdosis 0,26 mg, ab 2. Woche 0,52 mg) ein. Der Tremor hatte sich dadurch etwas verbessert. Bis auf kleinere Müdigkeitsanfälle gab’s keine Nebenwirkungen.


Am 18.05.2016 kam dann noch Stalevo (50/12,5/200 mg 3 x tägl.) dazu und Sifrol wurde auf 1,05 mg erhöht. Mit dieser Medikation sollten sich alle Symptome wesentlich reduzieren.


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